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DAFT 2005

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DAFT - Deutsch- Amerikanisches Folksängertreffen 2005


Nachdem D.A.F.T. Nr. 2 im vergangenen Jahr ausschließlich durch die USA tourte, sollte es in diesem Jahr wieder durch Deutschland reisen.
Präsentiert wurden vier hervorragende amerikanische singer/ songwriter und zwei der einflussreichsten deutschen Songpoeten. Dabei stellten die in ihrer Spielweise durchaus verschiedenen Sänger, Komponisten & Musiker zuallererst einmal einen kleinen Teil ihres jeweils eigenen Oevre vor - wobei sie sich gegenseitig mit den verschiedensten Instrumenten und Stimmen begleiteten - bevor sie im zweiten Teil des Konzerts ihre Lieder, Songs & traditionals, ihre verschiedenen Stile & Musizierauffassungen in einer großen Jam-Session vereinten.
Da gab es viel zu entdecken,- wenn neben den unterschiedlichsten "songs of american way & life' auch neue Lieder & Balladen deutscher Autoren erklangen, wenn sich amerikanische & deutsche Lyrik begegneten, wenn sich amerikanischer & deutscher Wortwitz trafen. Das es dann immer "political correct" abging, ist sicher eher zu bezweifeln... It's folk time!
Thomas Grosse

....in der Kulturbrauerei Berlin und in der Schauburg in Dresden

...im Kunstspeicher Friedersdorf

....beim Sightseeing in Erfurt und in Halberstadt wurde sogar getanzt..."I believe in Love"

...wenn am CD- Tisch Betrieb war erfreute das die Künstler ungemein

Annie Wenz (USA) Die Musik von Annie Wenz wird als kraftvoll, spirituell, himmlisch, und kühn charakterisiert, ein Gewebe aus fantastischen Geschichten und verblüffenden Strukturen, so wie ihr Leben.  Sie ist inspiriert von ihren Reisen um die Welt- Vietnam, Laos, Thailand, Bali, Australien, Neuseeland und Indien. Sie vereint zeitgenössische Klänge mit sowohl traditionellen und multi-kulturellen Einflüssen als auch mit unkonventionellen Rhythmen. Ihre humorvollen Geschichten sind verwoben mit anspruchsvollem Gitarrenspiel und hypnotischen Melodieläufen der indianischen Flöte.  Sie spielt Klavier, Gitarre, indianische Flöten sowie Percussionsinstrumente aus aller Welt. Annies neueste CD Produktion “Poet’s Dance’ liefert erneut ein brilliantes Zeugnis ihrer musikalischen Kunst und Poesie. www.anniewenz.com 
Martina Höfer (D) präsentiert sich einerseits als engangierte Liedermacherin, andererseits als leidenschaftliche Interpretin traditioneller mitteleuropäischer Folklore. Das verwendete Instrumentarium reicht von der Gitarre über den Kontrabass, bis hin zum virtuos gespielten Dudelsack. Martina Höfer arbeitet in verschiedenen Projekten, wobei die Arbeit mit der Folk- Band Tritonus einen besonderen Schwerpunkt bildet. Zu den Referenzen gehört die musikalische Mitwirkung in historischen Film- und Fernsehproduktionen ebenso, wie die regelmäßige Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern aus der Liedermacher- und Folkszene.  
George Wurzbach (USA) in Brooklyn, New York geboren, ist ein Komponist und Künstler, der schon zahlreiche Preise gewonnen hat. Bereits seine Debüt-CD “Not Pictured” inspirierte das Performing Songwriter Magazin zu der Aussage: ”Wurzbach bietet eine willkommene und frische Mischung aus geistiger Wendigkeit, Weisheit und Wundern.”  Der einzigartige Reiz seiner Lieder zeigt sich in der Anzahl der Liedermacher, die seine Lieder in ihr Repertoire aufgenommen haben, u.a. David Wilcox, Bob Malone oder Hot Soup. 1995 erhielt er als Singer/Songwriter für seine Darbietung beim renommierten Kerrville Folk Festival den ‘New Folk Award’. Sein aktuelles Engagement mit der Comedy-Gruppe “Modern Man” brachte ihm den ‘Backstage Bistro Award’ und eine ‘Manhattan Association of Comedy (MAC)’ Nominierung ein. George Wurzbach hat als Pianist und Sessionmusiker bereits Künstler wie Johnny Cash and Kathy Matea begleitet.  Er ist ebenfalls Autor des Buchs “Country Riffs for Piano”, das bei Cherry Lane erschienen ist. “One of the city’s little heralded treasures” -The NY Village Voice  www.georgewurzbach.com 
Robert Williams (USA) - 1969, im Alter von 19 Jahren, kam er aus Oklahoma nach Berlin, wo er sich schnell von einer aufblühenden Musikszene gefangen genommen sah, hunderte talentierte Musiker, singende Transvestiten, verschiedensprachigen Songwriter und anderen zahllosen Anhänger einer hippen Szenerie. Mitte der 70er Jahre, zurück in den Staaten, arbeitete Williams mit Richie Hayward von Little Feat und George Marinelli (Gitarrist von Bruce Hornsby und Bonnie Raitt). Er spielte unter anderem im Vorprogramm von Leo Kottke, Joan Armatrading, Kinky Freedman and the Texas Jewboys und Brewer and Shipley. Williams Lieder zeigen sein Wissen um ungewöhnliche Akkorde und Stimmungen. Wenn er nicht gerade schreibt oder Musik macht, unterrichtet Professor Robert Williams Sprachwissenschaft an der amerikanischen Universität in Kairo, Ägypten. Das  aktuelle Album "State Secrets" entstand in Nashville, produziert von George Marinelli.  www.robertwilliamsmusic.com 
Jörg „KO“ Kokott (D) wurde 1955 in Leipzig geboren, besuchte die Thomasschule und spielt seit seinem 9. Lebensjahr Gitarre. 1978 ist er Mitbegünder der legendären Folkband „Wacholder“. In Cottbus beendet er sein Musikstudium am Konservatorium und ist seit 1980 freiberuflich als Sänger, Musiker und Komponist tätig. KO ist ein leidenschaftlicher Musikant, er bezeichnet sich selbst als Liedhaber. Er spielte in der legendären „Hammer-Rehwü“, begleitete „Scarlett O'“ auf deren ersten Solokonzerten, er tourte im Duo mit Hans-Eckardt Wenzel und auch mit Rainer Buchholz (Pension Volkmann). Er stand mit Eric Bogle, Konstantin Wecker, Hannes Wader, Klaus Doldinger, Dick Gaughan und der Sands Family auf der Bühne. Gastspiele gab er in Italien, Frankreich, Polen, Russland, Slowakei, England, Bulgarien und den USA. Er hat zehn CDs veröffentlicht, zuletzt 2002 ein Livealbum des Soloprogramms “Stille&Sturm“, welches beim Chansonwettbewerb Zarah 2002 in Frankfurt/M. Mit dem Hauptpreis ausgezeichnet wurde. Neben eigener Lyrik vertont KO Werke seines langjährigen Texterfreundes Gerd Püschel und Texte von Brecht und Reimann. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinem brillianten Gitarren- und Mandoloncellospiel gibt er den Liedern einen ganz eigenen Glanz.  www.ko-art.de 

Ron Randolf (USA/ D) Geboren in Richmond Virginia; begann seine Karriere im Alter von 6 Jahren als Gospel-Sänger in der Methodist- Church; Gesangsausbildung durch seine Mutter Margurita, später bei James Brown und James Taylor. Verbrachte seine Jugend zusammen mit seinem Banjo und Mädchen in den Wäldern seiner Heimat; ist imun gegen Mosquitostiche. Vater vermutlich Hank Williams.
Sänger, Gitarrist und Frontmann der Hot Nachos, verrückt!
www.hagelberger.com

Tom Cunningham (USA/ D) Leider kann er aus gesundheitlichen Gründen, nicht an der DAFT 2005 Tour teilnehmen. Wir wünschen ihm schnelle und gute Besserung!

w Ist in den 70er Jahren nach Berlin gekommen und wurde innerhalb der dortigen Clubszene bald eine feste Größe. So hatte er zum Beispiel seinen ersten Studioauftritt als Gitarrist für die Aufnahmen zu Hannes Waders Album “Sieben Lieder”. Bereits in dieser Zeit arbeitete er als Musiker, Komponist, Textdichter und Produzent mit vielen Künstlern zusammen, von Peter Maffay und Veronika Fischer über Udo Jürgens bis hin zu Heinz Rudolf Kunze. er profilierte sich, neben seinen eigenen Veröffentlichungen, zunehmend als Plattenproduzent. Mitte der 80er Jahre begann seine Zusammenarbeit mit DDR-Musikern. Erfolgreich war vor allem “Casablanca” von der Band City, eine Platte, die viel Kritikerlob erntete. Mit der aus Nashville importierten Idee Songwriters-in-the-Round brachte er eine völlig neue Art der Live-Darbietung von akustischer Musik in diese Stadt. Tom’s aktuelle Platte „A Beautiful Lie“ wurde mit internationaler Besetzung aufgenommen. www.tomcunningham.de

Organisatoren: Wilfried Mengs, Bernd Häber, Rik Palieri

DAFT 2005 wurde präsentiert vom Folker!- Magazin für Lied, Folk, Weltmusik Sponsoren/ Förderung:  das amerikanische Generalkonsulat Leipzig, das Land Thüringen, der Saale- Holzland Kreis- Schul- Kulturamt,der Förderverein der Stadtbibliothek Eisenberg und das Ingenieurbüro Förster in Plauen.

Wir danken allen Helfern und Sponsoren!     

das neue Martin Guitar Soundingboard schreibt über DAFT: ---> http://www.martinguitar.com/news/PDF/Vol_20.pdf

 
Stand: 03.12.2005